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Tagedieb
29. November 2007
Fernsehen näher betrachtet
Seit gestern haben wir ASTRA in unserer Bude. Nicht das Pils, sondern irgendeinen Satelliten, der uns tausende von Sendern in die Bude sondert.
Und seit diesem Tage ist mir die Lust auf Glotzen endgültig vergangen. Mit dem doofen Empfangs-Kästchen ist irgendetwas nicht in Ordnung. Man speichert Sender auf Sendeplätzen ein, nur um nach ein paar Stunden feststellen zu müssen, dass sie wieder weg sind. Dann sucht man sich mühselig alle wieder von vorne zusammen. Und dann springen so bekannte Sender wie Pro Sieben und Kabel 1 plötzlich auf ihre österreichischen Ableger! SAT1 Austria. Ja Kruzifix no amoi! Ich will nicht wissen wie das Wetter in Linz ist und ob es in der schweiz zu der lifpelnden Katja "Die Geifelgängfter wufften von den Maffenverniftungfwaffen" Burkhard noch ein Pendant mit anderem Sprachfehler, vielleicht einem sch-Schaden gibt: "Dasch Dschordsch Busch Schenior scheinen Schon Dschordsch Busch Dschunjor bevortschugt ischt oschenschischtlisch".
Außerdem dauert das Umschalten total lange. Zwischen dem Drücken des Knopfes und dem Erscheinen des Senders samt Bild vergeht locker so viel Zeit, dass ich einschlafen, träumen, wieder aufwachen und den Traum dann aufschreiben kann. Und das ist allemal besser als Fernsehen.
Ich will kein Fernsehen mehr. Ich will mein altes Fernsehen wieder. Nahtlos durch die Sender zappen! Aus Gesprächsfetzen Sätze zusammenzappen! Sätze wie: "Oh, Rich! Du kannst mir doch nicht erzählen ... die Attentäter kamen aus dem Hinterhalt und waren ... kuschelweich und NEU! jetzt ... mit der Extraportion Milch"
Ja, ich will Fernsehen von früher, ohne Olli Pocher, als Stefan Raab noch gut beziehungsweise ein schlechter Scherz war oder besser, als er noch Metzger war. Als die Mainzelmännchen und Samson noch nicht homosexuell waren beziehungsweise ihre Hoden noch dran hatten. Als Darkwing Duck cool war. Fernsehen vor dem ganzen Moderatoren-Recycling: Keine Sarah Kuttner, kein Ben, kein Oli P., keine anderen dahergelaufenen Praktikanten! Als Harald Schmidt noch mit Herbert Feuerstein ... als es die Feuersteins ... ach nee Hanna Barbera war ein Ramschladen ... als das Äi Tiem noch das "A"-Team hieß und uns was aus Schrottresten zusammen baute, dessen Prozedur aber immer arg geschnitten und stattdessen mit oller Bandmusik mit schlechter Tonqualität aus den Siebzigern unterlegt war um es spannender zu machen und als Mäck Gaiwer uns vor den erstaunten Augen was aus Stoffresten, Draht und Spucke zusammen baute. Als Antje noch lebte. Als man sich noch über den Dicken aufregen konnte und über den lahmen Rassismus von dem Hirnamputierten Karl Moik. Als Metti noch mit dem Launebär stritt und Finchen durchs Bild wuselte.
Ach was, als die Moderatoren noch so schnarrend redeten und das "r" rollten und von "errrquecklichen Ferrrien am Rrrhein" berrrr ... äh berichteten.
Ach, was, als Fernsehen noch schwarzweiss war.
Ach was, als vor jedem Auto noch ein Mann mit einer roten Warnlaterne gehen musste und Reifen noch "Pneus" hießen und mit Wackersteinen gefüllt waren.
Ich will kein Fernsehen.
Ich will Gesellschaftsspiele.
Und seit diesem Tage ist mir die Lust auf Glotzen endgültig vergangen. Mit dem doofen Empfangs-Kästchen ist irgendetwas nicht in Ordnung. Man speichert Sender auf Sendeplätzen ein, nur um nach ein paar Stunden feststellen zu müssen, dass sie wieder weg sind. Dann sucht man sich mühselig alle wieder von vorne zusammen. Und dann springen so bekannte Sender wie Pro Sieben und Kabel 1 plötzlich auf ihre österreichischen Ableger! SAT1 Austria. Ja Kruzifix no amoi! Ich will nicht wissen wie das Wetter in Linz ist und ob es in der schweiz zu der lifpelnden Katja "Die Geifelgängfter wufften von den Maffenverniftungfwaffen" Burkhard noch ein Pendant mit anderem Sprachfehler, vielleicht einem sch-Schaden gibt: "Dasch Dschordsch Busch Schenior scheinen Schon Dschordsch Busch Dschunjor bevortschugt ischt oschenschischtlisch".
Außerdem dauert das Umschalten total lange. Zwischen dem Drücken des Knopfes und dem Erscheinen des Senders samt Bild vergeht locker so viel Zeit, dass ich einschlafen, träumen, wieder aufwachen und den Traum dann aufschreiben kann. Und das ist allemal besser als Fernsehen.
Ich will kein Fernsehen mehr. Ich will mein altes Fernsehen wieder. Nahtlos durch die Sender zappen! Aus Gesprächsfetzen Sätze zusammenzappen! Sätze wie: "Oh, Rich! Du kannst mir doch nicht erzählen ... die Attentäter kamen aus dem Hinterhalt und waren ... kuschelweich und NEU! jetzt ... mit der Extraportion Milch"
Ja, ich will Fernsehen von früher, ohne Olli Pocher, als Stefan Raab noch gut beziehungsweise ein schlechter Scherz war oder besser, als er noch Metzger war. Als die Mainzelmännchen und Samson noch nicht homosexuell waren beziehungsweise ihre Hoden noch dran hatten. Als Darkwing Duck cool war. Fernsehen vor dem ganzen Moderatoren-Recycling: Keine Sarah Kuttner, kein Ben, kein Oli P., keine anderen dahergelaufenen Praktikanten! Als Harald Schmidt noch mit Herbert Feuerstein ... als es die Feuersteins ... ach nee Hanna Barbera war ein Ramschladen ... als das Äi Tiem noch das "A"-Team hieß und uns was aus Schrottresten zusammen baute, dessen Prozedur aber immer arg geschnitten und stattdessen mit oller Bandmusik mit schlechter Tonqualität aus den Siebzigern unterlegt war um es spannender zu machen und als Mäck Gaiwer uns vor den erstaunten Augen was aus Stoffresten, Draht und Spucke zusammen baute. Als Antje noch lebte. Als man sich noch über den Dicken aufregen konnte und über den lahmen Rassismus von dem Hirnamputierten Karl Moik. Als Metti noch mit dem Launebär stritt und Finchen durchs Bild wuselte.
Ach was, als die Moderatoren noch so schnarrend redeten und das "r" rollten und von "errrquecklichen Ferrrien am Rrrhein" berrrr ... äh berichteten.
Ach, was, als Fernsehen noch schwarzweiss war.
Ach was, als vor jedem Auto noch ein Mann mit einer roten Warnlaterne gehen musste und Reifen noch "Pneus" hießen und mit Wackersteinen gefüllt waren.
Ich will kein Fernsehen.
Ich will Gesellschaftsspiele.

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