25. August 2007
Ja, die China-Berichte sind lang. Nein, ich glaube und erwarte erst recht nicht, dass sich die jemand komplett durchliest. Braucht auch keiner. Meine verknoteten Bandwurmsätze wurden schon in der fünften Klasse bemängelt. Wer die schafft, kann mit Fug und Recht enstprechende Anträge auf Zusatzartikel zur Genfer Menschenrechtskonvention einreichen.
Ich lese aber gerne selbst drin rum (nicht in der Genfer dingsbums, sondern HIER) und friemel noch eine der vielen windschiefen Beschreibungen zurecht. Auf dass sie schräg-schön werden. Alles ist im Fluss, und kein Text wird jemals ganz fertig, aber vielleicht pack ich das Best-Of ja mal zu einem angenehm zu lesenden Bericht zusammen, der keinen Formulierungs-Overkill im Leserkopf auslöst.
Irgendwann.
Lauter Irgendwanns sammeln sich an auf meiner langen Bank...
Mein größter Wunsch ist es immer noch, die Zeit anhalten zu können. Zeit ist mir das wertvollste Gut. Ich würde dann, während die Welt mal kurz anhält, "in meinem Eckchen ein paar Dinge geregelt kriegen", wie es in einer Ausnahme-Werbung für eine Bank einst zu hören war.
Jetzt habe ich Freizeit und mache irgendwas falsch, glaub ich.
Die weiteren Tage in China folgen jedenfalls alsbald.