Zur Navigation springen
Tagedieb

Tagedieb

07. Juli 2007

China, Tag acht (17.6.): Marathondisziplin Shopping

Obwohl Sonntag ist, beschließen wir, früh aufzustehen um einen Einkaufstag zu machen. Alle außer Oleg stehen auf. Natürlich haben die Läden hier Sonntags geöffnet, und zwar wie immer auch bis spät. Bevor wir uns ins Power-Shopping stürzen, dessen furchtlose Vorreiterin definitiv Lana ist, geht es erstmal zur Universitäts-Bibliothek. Dort gibt es einen Bücherflohmarkt, ein Geheimtipp, auf dem man so manches feines Buch, und zwar nicht nur in Chinesisch, erwerben kann. Und wir werden schnell fündig: Eine feine Auswahl an Design-Kompendien ist für schmales Geld zu haben. Von Sammelwerk bis raffiniertes, optisch wie haptisch abenteuerliches Buch ist viel zu haben. An einem Stand wird kräftig nach oben gefeilscht, mit Büchern, die teils das dreifache des ursprünglichen Preises kosten, der sich in Dollarform noch auf dem Cover befindet. Aber die meisten Stände bieten Augenweiden in gebundener Form zwischen vier und zehn Euro. Ich greife eine feine Sammlung an Illustrationen ab, dann ein Buch über Magazingestaltungen, in dem sich aus aller Welt die verschiedensten Doppelseiten finden, sogar aus deutschen Graffitimags. Und ein Buch namens "Design in Progress" über Logo- und CI-findung. Feine Sache! Und nebenbei staube ich noch Kleinode für die Liebste ab.
In den puren Shoppingrausch steigert sich Lana hinein und grast fasziniert sämtliche Stände ab, um ausgerechnet dicke Wälzer zu erstehen. Zum Leidwesen einiger Beteiligten reißt der Einkaufswahn den ganzen Tag über nicht ab. Wir sind besorgt ob der Tatsache, dass wir bald nach Shanghai fahren, eine Stadt, die bekanntermaßen noch eine Nummer größer ist.
Nach dem Nachschlagewerkerwerb geht es ins Hotel, die Beute abliefern und Oleg wecken. Hätten wir gewusst, dass wir ab da so schnell nicht wieder in unser Lazarett einkehren, wären manche eventuell lieber da geblieben. Was folgt, ist nämlich ein Shopping Day, wie er im Buche steht.
Wir gehen zum Bus, der uns nach einer halbstündigen Juckelfahrt ans Nordende der Hangzhouer Nord-Süd-Magistrale bringt. Dort gruppieren sich die größeren Kauftempel. Um Kollateralschäden gering zu halten, teilen wir uns auf: Lana wird von Lena betreut, der zumindest für chinesische Verhältnisse ebenfalls recht groß gewachsenen Deutschstudentin mit der faszinierenden Ponyfrisur, die aufgrund ihrer Statur geeignet ist, Verkaufsorte größerer Kleidung für Lana aufzutreiben. Miri kommt auch mit, fungiert ein bisschen als Vernunftsdame, gibt diesen Posten jedoch alsbald auf. Es geht Schuhe kaufen.
China-Fakt: Schuhe werden hier zwar hergestellt, dennoch sind sie in den regulären Läden nicht unbedingt großartig billiger. Lediglich der Preis des Verschiffens nach Europa entfällt, also 20-30 Prozent Preisunterschied gegenüber Europa. Die meisten Modelle gibt es zu ähnlichen Preisen bei ebay. Manchmal hat man Glück. Oder man geht in gewisse Buden, wo es so ziemlich alles in Gefälscht gibt
Tagedieb's Usericon
Tagedieb um 16.14 Uhr

China, Tag sieben (16.6.): Westsee, Nordberg, Absturzdisco

Top five Urlaubstag mit untoppem Discoabschluß.

Um viertel nach sieben aus den Federn. Wir treffen uns mit Lilly, einer Dolmetscherin, die ihre Freundin Anja mitbringt, die auch etwas deutsch kann. Gegen acht geht es los Richtung Westsee. Hangzhous großer Stadtsee und absoluter Touristen-Magnet, zu Recht. Wir teilen uns auf zwei Taxis auf, leider fährt eines zu einem anderen Parkeingang, sodass wir erstmal ne halbe Stunde warten müssen. Dann können wir uns die Fahrräder an einem Kiosk leihen. Es sind Clownsräder: klein; gelb, grün oder pink; mit kleinen Rädern und niedrigem Sitz, aber immerhin wendig und man tritt gemütlich in die Pedale. Wegen ihres Knies litt Lana leider schon nach ein paar Metern. Sowieso hatte sie heute die Leidenskarte gezogen. Gegen Mückenstiche hatte sie sich gestern Abend zwei Salben in der Apotheke geholt. Eine ist das Mittel zum Abwehren der Mücken. Das andere zum Behandeln der Mückenstiche stellte sich später als Antiallergikum heraus. Große, schmerzende, rote Quaddeln verteilt auf ihren Beinen waren das paradoxe Ergebnis. Jetzt hielten die Chinesen nicht nur wegen Lanas Größe und Haarfarbe Maulaffen feil, sondern auch wegen ihrer ungewöhnlich gepunkteten Beine. A pro pos Punkte: Irgendwie wollen die Hotelseife und meine Hände auch keine Freunde werden. Auf meinen Handrücken haben sich kleine rote Allergiepunkte gebildet. Hab Marienkäfer-Hände.
Aber scheiß der Hund drauf. Nichts soll unserer Gruppe diesen Tag verderben. Wir crusien los, immer schön dicht neben den röhrenden Bussen, deren Auspuffe uns zuqualmen und die uns so manches Mal beim Einbiegen in die Bushaltestellenbuchten gefährliche Situationen bescheren. Ein Wunder, wie die Chinesen damit dealen.
China-Fakt: Hangzhous einziges öffentliches Verkehrsmittel sind Busse. Neben den als Trolleybussen bekannten Oberleitungsbussen gibt es keine U-Bahn oder dergleichen.
Bei der Nachhausefahrt gestern haben wir einen Unfall mit Moped gesehen. Aber sonst nicht eine Karre mit Blechschaden oder so, obwohl bei der chinesischen Fahrweise mindestens Beulen an der Tagesordnung sein müssten. Irgendwie kriegen die das hin.
Jedenfalls, die Abgase schmecken auch nicht besonders. Das Problem ist, dass der Uferbereich des Sees mit seinen schönen Gehwegen für Fahrradfahrer verboten ist. Leider. Der gesamte See ist umgeben von einer fein gestalteten Parklandschaft, die die Naherholungsfläche so mehr als verdoppelt. Aber sobald wir endlich in den rechter Hand liegenden Parkbereich auf einem Spezialweg mit den Fahrrädern einfahren dürfen, wird das mehr als erholsam, auch wenn es aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit eher stickig ist. Dazu hängt über der Stadt eine dicke, diesige Schicht Nebel. Aber dafür ist es
Tagedieb's Usericon
Tagedieb um 15.51 Uhr
25. Juni 2007

China, Tag sechs (15.6.): Tiere, Tofu, Tohuwabohu

Nach wieder nur drei Stunden Schlaf fast verpennt. Geärgert, dass ich mal wieder nicht einpennen konnte, obwohl ne Mütze voll Schlaf bitter nötig ist. Dann innerhalb von dreizehn Minuten geduscht, Sachen gepackt und los zum Bus. Frühstück: Wasser, Kekse und Chips.
In der Uni ging es gewohnt ruhig zu. Ein bisschen auf Papier zeichnen, ein bisschen Formenschubsen am Rechner, neue Logoansätze entstehen. Bis es um den frühen Mittag rum plötzlich heißt: Los jetzt, wir fahren Essen! Gestern noch hatte der Dekan vorgeschlagen, uns mit seiner Fachschaft zum Mittagessen in dein Dorf in der Nähe einzuladen, aber keinen genauen Termin genannt. Nun geht es los, vier Professoren inklusive Vizedekan plus Dekan, drei Professorinnen und einer der Parteivorsitzenden der Uni warten auf uns. Vier schicke Wagen stehen bereit.
Wir fahren los, biegen auf die Hauptstraße und ... halten rechts wieder an. Hat jemand etwas vergessen? Wurde jemand vergessen? Nein, wir sind schon da. Das "Dorf" ist ein Überrest aus der älteren Besiedlung mit dörflichem Charakter. Ein Bauernhof, den man jedoch nicht mit einem deutschen Bauernhof vergleichen kann. Eher ein Lokal, eine Gaststube, mit Terrasse unterm Laubendach mit Hof und kleinteiligen Gärten drumherum. Noch hat sich ein bisschen Ausflugslokal-Charakter erhalten. Das Lokal hat den Namen "Bei Tante Lea" verliehen bekommen. Auf der Terrasse speisen Gäste, ein alter Mann sitzt mit eingefallenem Gesicht und grauen Zauselhaaren weiß grinsend auf einem klapprigen Holzstuhl in der Sonne. Gleich nebenan aber hat man schon damit begonnen, die alten, kleinen Häuser reihenweise abzureißen, um für die Stadt und deren modernen Campus Platz zu schaffen. Haufen von Bauschutt kündigen davon.
China-Fakt: Der Bau- und Expansionsboom der Städte in Chinas Osten, an der Küste und in manchen Metropolen im Landesinneren, hält an. Strukturwandel im Zeitraffer
Tagedieb's Usericon
Tagedieb um 18.48 Uhr
Ein Kommentar

China, Tag fünf (14.6.): Fast im Rhythmus

Einigermassen rechtzeitig aufgestanden nach gut sechs Stunden Schlaf.
Rechtzeitig, wenn man das Frühstück weglässt. Mit knurrendem Magen, dafür frisch rasiert in die Uni gefahren.
Der Kurs fing normal an. Wir haben uns zusammen gesetzt und über die bisherigen Logoentwürfe gesprochen. Es kam noch eine witzige Idee heraus: Mein Logo sah aus wie ineinander verhakelte Finger. Und so bat ich eine der Dolmetscherinnen mit dem schönen Namen Agnes (in den Deutschkursen geben sich die Schüler und Studenten Namen der jeweiligen Sprache. Ich erinnere mich zurück: Im Englischunterricht hieß ich damals Danny. Weil am Vortag der Namensgebung der Film "Danny
Tagedieb's Usericon
Tagedieb um 18.44 Uhr

China, Tag vier (13.6.): nasse Luft und Karaoke

Idjedje Shaoyü, oder so ähnlich ausgesprochen, heisst "kleiner Regen". Den gibt's hier gerade und der will nicht aufhören. Die nasse Luft von gestern wandelte sich heute in Dauerregen.
Wenigstens hatte ich es vorher noch geschafft, normal zu duschen. Zehn Minuten vor Abfahrt des Busses hat man mich und Chris aus dem Bett geklopft. Das war ein bisschen zu spät, so dass wir den Bus verpassten. Unser Kram lag noch überall verstreut, das Packen der notwendigen Utensilien würde dauern. Wir hatten richtig schön verpennt. Immerhin bescherte uns das mehr Schlaf, denn wir haben bis ca. 5 Uhr 30 an den Präsentationen gewerkelt, die den Chinesischen Studenten heute beschert werden sollen.
Alle hatten im Vorfeld der Reise leider keinen Gedanken daran verschwendet, dass die Chinesen eventuell gerne mal sehen würden, was wir in Deutschland so für Design aufziehen. Zumal wir in China immer sehr großspurig angekündigt werden bzw. als gut gelten. Klappern gehört zum Handwerk, und Handwerk braucht seine Zeit. So saugte jeder von uns noch ein paar Brocken Grafik, Schmuck- und andere Gesellenstücke aus den Tiefen der Klapprechner, um eine halbwegs vorzeigbare Rundschau zu imitieren.
Das Ganze verbrauchte fast die Nacht
Tagedieb's Usericon
Tagedieb um 18.23 Uhr
23. Juni 2007

China, Tag drei (12.6.): Arbeitsbeginn

Mein Schlepptop kann im Hotelzimmer endlich ins Internet. Chris hat mir geholfen, als Anschlussdoktor.
Heute war ein echt verrückter Tag. Bin, nachdem ich arg geschlaucht und müde war, jetzt wieder einigermassen wach.
Aufgewacht gegen kurz nach acht
Tagedieb's Usericon
Tagedieb um 15.52 Uhr
Ein Kommentar

China

Sechs Designstudenten aus Hangover hängen in Hangzhou rum. Auf der Suche nach dem großen Abenteuer essen sie abgefahrenes, zum Teil gar lila Essen, fahren Clownsfahrräder, sehen sehenswerte Seen, lassen sich die Beine von wütenden Mücken zerstechen und atmen Abgase.
Sie sind gekommen, um ein Logo zu gestalten. Eines, das die Welt noch nicht gesehen hat, und vielleicht sogar sehen wird. Eines für die Technische Universität von Zheijang. Dabei arbeiten sie mit furchtlosen, kampferprobten chinesischen Studenten zusammen. Sie lachen Wortbrocken, erklären stundenlang Nebensächlichkeiten und kaufen kräftig Kitsch für Daheim. Und sie gurken orientierungssicher durch die breiten Straßen der schönsten Stadt Chinas: Hangzhou ...
Tagedieb's Usericon
Tagedieb um 15.50 Uhr
20. Juni 2007

China, Tag zwei (11.6.): Erste Eindrücke

So. endlich, nach langem Tippen und nachholen, der zweite Tag: Montag, der 11. Juni 2007

Im Flieger so kacke wie noch nie gepennt.
Shanghai Airport. Klotziger Bau, innen wenig los. Nach lockeren Gepäck-Checks kommen wir in eine Empfangsmeile, die wie am roten Teppich von einer Menschenmenge gesäumt ist. Fast alle Leute dort, Empfangsabgesandte, Fahrer oder Hotelpagen, halten Schilder mit Familien- und Firmennamen hoch. Business-China. Manche Schilder sind ausgedruckt und laminiert, manche mit Marker gekritzelt. Nach und nach finden die Personen zueinander. Wir müssen aber warten und suchen. Irgendwie sind wir aneinander vorbei gelaufen, obwohl es eigentlich nicht so schwer sein dürfte, zwischen all den Asiaten einen Deutschen ausfindig zu machen. Wir suchen unseren Professor Becker und seine Dolmetscherin Li Na. Wir finden sie endlich. Dann suchen wir das Parkdeck. Dann den Bus. Witzigerweise ist der Bus ohne die beiden nach Shanghai gefahren, sie sind mit einem anderen Bus hinterher, der in die Innenstadt fuhr, von da aus per Taxi zum Flughafen.
Das Wetter ist diesig. Aber trocken. Der Bus braust los. Becker sitzt vorne und streckt ziemlich oft seinen rechten, besandalten Fuß raus. Der Busfahrer heizt nämlich so heikel und furchtlos über die Schnellstraßen, dass Becker psychisch bremsen muss. Tollkühne Spurenwechsel, riskante Überholmanöver links wie rechts, dieser grobmotorische Fahrstil gehört wohl zum chinesischen Verkehr. Erst herrscht relativ wenig davon. Auf der Brücke aber, die über den Huangpu, den großen Fluß, der Shanghai teilt, führt, herrscht ein Blechgedränge mit teils kuriosen Fortbewegungsmitteln. Atemberaubend, wie die Chinesen so ihre motorisierten Flächen beladen. Ein Laster hat Sperrmüll und Papierabfälle geladen, die Hälfte davon weht über die Autobahn, zum Glück wird nur Styropor von diversen Hintermännern zerfetzt und die lange Folie fliegt Richtung Lärmschutzwand. Ein anderer Laster hat noch mehr Glück, seine Ladung verteilt sich nicht über die Autobahn. Bis zum Rand ist seine offene Ladefläche mit Scherben von Glasflaschen gefüllt, die Spitzen der Haufen reichen bis an die Höhe des Führerhäuschens. Wie das Glas nicht auseinander stiebt und über die Klappen fliegt und die Massenträgheit besiegt, bleibt ein Rätsel
Tagedieb's Usericon
Tagedieb um 17.06 Uhr
14. Juni 2007

(noch nicht) China, Tag eins (10.6.): Jetlägerig

10.6.: Mein erster Tagesbericht, rückwärts.

Gleich geht es schon wieder in den Flieger nach Shanghai, China.
Haben hier in der Flughafenhalle in Dubai wireless LAN gefunden. In einem Irish Pub (die findet man wirklich überall auf der Welt. Witzig finde ich, das in diesem Fall neben dem Bier gleich die ganze Kneipe mit exportiert wird).
Davor waren wir im Supermarkt und haben Schokolade, Bahlsenkekse für die Chinesen und weißes Nougat gekauft. Mussten allerdings lange auf die Kassiererin warten, die einfach mal verschwand. Vor uns ein indisch aussehendes Mütterchen, die aber flott drauf war, englisch konnte und ungeduldig wurde.
Davor waren wir im Erdgeschoß des Gebäudes, wo es eine schlimme, gräßliche Duty Free Shopping Mall gibt. Faszinierend aber das Menschen-gemisch dort: Inder, Engländer, Skandinavier, Deutsche, Chinesen, Russen, Afghanen, Iraner, Perser, Araber ... und der Hammer ist: Die sehen alle echt so aus, wie man sie sich vorstellt. Die Inder mit Arbeiterkluft, die Asiaten klein und huschig, die Europäer in Bierreichweite, die reichen Scheichs mit ihrer geschmückten, kleinwüchsigen, aber zornig bestimmenden und kommandierenden Mutter. Alles gesehen. Komme mir vor lauter Klischees vor wie in nem Asterix-Comic der Neuzeit: "Die spinnen, die (Volk hier einfügen)."
Davor haben wir lange gebraucht, um den Weg runter zu dieser mall zu finden, weil das obere Geschoß nur die Flure für die Fluggäste zu den Gates und Check-Ins und anderen Warte-Dingsbumsen beherbergt und man auf langen, schmalen Gängen mit verwinkelten Ecken latscht ("äh da werden sie festestellen, dass ... sie äh ... zehn Minuten ... äh ... sie äh locker brauchen um ihr Gate zu finden..."). Dann schafften wir es durch die Passkontrolle in die Haupthalle des rechteckig-langgezogenen Flughafenklotzes und durchmaßen diese auf kilometerlangen Laufbändern laufend. Zu den Seiten auf Sitzreihen und dem Teppichboden darunter lagen die fast ausschließlich indischen Gast- und Schichtarbeiter oder Heimreisenden, mit Decken und ohne auf dem Teppichboden und zwischen den Stühlen poofend oder müde Karten zockend.
Davor war der Flug. Das Flugzeug war reich ausgestattet, es gab ca. hundertfünfzig Filmkanäle die man anwählen konnte wie bei Premiere und bei denen wirklich alles lief, von alten Walt Disney-Filmen bis zu besseren Actionfilmen, die vor Kurzem noch in den Kinos liefen. Solche Billo-Computerspiele gabs auch, die hab ich die meiste Zeit über gezockt, überwiegend so ne Art "4 Gewinnt" mit ein paar netten Spezial-Effekt-Steinen, mit denen man den Gegner, eine Art knuffig animiertes Tamagotchi, in die Kniee zwingen kann. Die Fernbedienung des Monitors war gleichzeitig Joypad.
Das Essen war naja, die Beine konnte ich trotzdem einigermassen still halten ohne dass sie einschliefen oder Thrombose entwickelten.
Geschlafen habe ich keine Sekunde. Zwar habe ich es in letzter Zeit hingekriegt, meine Einschlafprobleme in allem, was sich bewegt, zu vermindern (man wird alt ...!?!), aber die Kiste von Flugzeug war einfach zu laut, zu hell, zu eng
Tagedieb's Usericon
Tagedieb um 19.50 Uhr
14. Mai 2007

He's back, und schon wieder weg, too!

Wow. Fliege nach China. Für drei Wochen. Für dreihundert Euro. Mit Kaputtnik Airlines, einer tschetschenischen Gesellschaft... nein, mit Emirates. Via Dubai.
Hab ja n bisschen Bammel davor. Aber ist mal was Neues.
Am 31. Mai gehts los. Hangzhou. 190 km südöstlich von Shanghai. Schön da, sagt Marco Polo. Na dann!
Tagedieb's Usericon
Tagedieb um 20.54 Uhr
2 Kommentare
Klick hier, wenn du über neue Einträge bei Tagedieb informiert werden möchtest.

Anzeigen



Hauptnavigation


Unternavigation


Fußnavigation